Social Media

Facebook: Beiträge nachträglich bearbeiten

Bei Facebook geht es mit Neuheiten zur Zeit richtig rund. Bei der neuen Funktion, die gerade ausgerollt wird, werden viele jetzt sagen: Na endlich!

Denn was bei Google Plus schon länger möglich ist, ist jetzt auch bei Facebook möglich:
Beiträge nachträglich zu editieren!

Die Funktion wird gerade eingeführt, was bei Facebook immer etwas dauert. Das bedeutet, bei dem einen oder anderen kann es noch etwas dauern, bis die Funktion nutzbar ist. Aktuell geht es nur bei Profilen (und Gruppen) – Pages haben die Funktion noch nicht.

Wie geht es? Ganz einfach!

Schritt 1: Auf den bekannten Pfeil rechts oben im Beitrag klicken, „Bearbeiten“ auswählen:

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Schritt 2: Beitrag bearbeiten/ändern. Auf Fertig bearbeitet klicken. Und das war es auch schon! Beitrag ist geändert!

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Damit mit der Funktion kein Schindluder getrieben werden kann, ist die Bearbeitungshistorie öffentlich. Jeder kann die Bearbeitungshistorie nachvollziehen, wenn man auf den neu erscheinenden Punkt „Bearbeitet“ klickt:

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Das funktioniert sowohl reinen Textbeiträgen oder solchen mit Anhang (Foto, Video, Link). Allerdings kann nur der Text des Beitrages bearbeitet werden und nicht der Anhang!

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Live-Gezwitscher in Werbespot

Im Marketing und in den Medien (vor allem den audiovisuellen) wird zur Zeit ja viel über den sogenannten „Second Screen“ diskutiert. Mit „Second Screen“ bezeichnet man die Nutzung eines zweiten Bildschirms während des Fernsehkonsums, vor allem Smartphones und Tablets. Über diesen zweiten Bildschirm ruft der Zuschauer dann entweder Zusatzinformationen zur Sendung ab oder er kommentiert das Programm begleitend in den sozialen Netzwerken. In Deutschland kann man das beispielsweise auf Twitter während des sonntäglichen Tatorts gut verfolgen. Werbe- und Medienmacher zerbrechen sich schon länger die Köpfe, wie man diesen Second Screen in Werbung und Programm integrieren kann.

Coca Cola hat jetzt mit einem ersten Projekt vorgelegt

Allerdings nicht in den USA, sondern in Rumänien: Dort wurden in Werbespots (ausgewählte) Nachrichten – die sogenannten „Tweets“ – von Twitter-Nutzern, die mit dem Hashtag #LetsEatTogether gekennzeichnet waren, live in einen Coca Cola-Werbespot integriert. Um Spaßvögeln keine Plattform zu geben, wurden die Tweets im Vorfeld allerdings kurz gesichtet und erst dann frei gegeben. Fünf bis sieben dieser Tweets haben es dann immer in die die Werbespots geschafft.

Hintergrund der Aktion ist, dass ein Großteil der Rumänen seine Mahlzeiten anscheinend alleine vor dem Fernseher einnimmt. Mit dem Spot und dem Hashtag #LetsEatTogether sollen die Rumänen dazu veranlasst werden, mal wieder Ihre Bude zu verlassen und in Gesellschaft essen zu gehen.

Der Erfolg für Coca Cola: Ein messbarer Anstieg der Followerzahlen auf Twitter und Resonanz in den Medien, die Kampagne wurde sogar in den Fernsehnachrichten erwähnt. Ein meiner Meinung nach gelungener erster Ansatz für interaktive Werbung und die Nutzung des „Second Screen“.

Das Video erklärt und zeigt die Aktion ausführlich:

 

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Jetzt auch bei Google Plus: „Embedded Posts“

Facebook hat vor ein paar Tagen vorgelegt und Google Plus hat nachgezogen: Auch bei Googles sozialem Netzwerk ist jetzt das Einbetten von Beiträgen in andere, externe Websites möglich.

Wie funktionieren die eingebetteten Beiträge mit Google Plus?

Das Einbetten ist letztendlich (fast) genauso einfach wie bei Facebook. Einzige Vorbedingung: Der Beitrag muss als „Öffentlich“ markiert sein.

  1. Wählen Sie den gewünschten Beitrag und klicken Sie rechts oben auf den nach unten zeigenden Pfeil, um die Beitragsoptionen auszuklappen. Wählen Sie jetzt die Option “Beitrag einbetten” aus.
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  2. Daraufhin wird in einem neuen Fenster der HTML-Code angezeigt, der nur noch an die gewünschte Stelle der eigenen Webseite oder in dem Artikel eines Blogs eingefügt werden muss. Eine kleine Besonderheit im Gegensatz zu Facebook gibt es allerdings: Bei Google Plus ist der Code zweiteilig. Der erste Codeschnipsel muss einmalig in den Header-Bereich der Website bzw. des Blogs eingebettet werden, der zweite Code-Schnipsel dann an die gewünschte Stelle.
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Voila! Der Google+ Beitrag wurde erfolgreich eingebettet!

 

Besucher Ihrer Website, die zur selben Zeit auch in Google+ eingeloggt sind, können dann direkt bei Ihnen mit dem Beitrag interagieren.

 

[important]Auch hier gibt es allerdings – wie bei Facebooks eingebetteten Posts – einige juristische Fußangeln, Fragen und mögliche Probleme! Embedded Posts sind deshalb grundsätzlich erst einmal sehr vorsichtig zu handhaben – am besten benutzen Sie die Embedded Post-Funktion nur für eigene Inhalte, bei denen Sie sicher sind, dass Sie keine Rechte Dritter verletzen![/important]

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Facebook: „Embedded Posts“

einfuegenBisher nur für einen ausgewählten kleinen Kreis verfügbar, hat Facebook bekanntgegeben, dass die sogenannten „Embedded Posts“ ab sofort für alle und uneingeschränkt im Drop-Down-Modus verfügbar sind. Mit dieser Funktion können Website-Betreiber und Blogger mühelos Facebook-Statusupdates in Webseiten oder Blogs einbetten. Damit ist es jetzt möglich, ganz einfach auf einzelne Statusupdates außerhalb von Facebook prominent hinzuweisen oder als Beleg zitieren.

Facebook-Inhalte einbetten

Das ganze funktioniert folgendermaßen: Einfach im Newsfeed auf das kleine Dreieck rechts oben des Beitrages klicken und im Drop-Downs-Menü „Beitrag einfügen!“ auswählen, anschließend den generierten Code kopieren und in die Website oder das Blog einfügen.

einfuegensnippet

Das Ergebnis sieht dann so aus:

Likes, Shares und Kommentare werden auch angezeigt. Damit erweitert sich die Reichweite von Facebook jetzt auch ins „offene“ Netz hinaus.

Diese Funktion eröffnet neue Möglichkeiten eigene Inhalte aus facebook weiter zu verteilen und bekannt zu machen.  Jetzt können Sie beispielsweise Ihre interessantesten Facebook-Postings auch über Ihre Kommunikationszentrale an Besucher weiter verbreiten, die keinen Account bei Facebook besitzen!

[important]Ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig das „Eigene Reich“ zur Steuerung der Social-Media-Aktivitäten ist![/important]

Wer allerdings auch fremde Inhalte und nicht nur eigenen Content nutzen will, sollte sich zuvor auf jeden Fall mit den rechtlichen Rahmenbindungen auseinandersetzen. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Funktion nur für den eigenen Content nutzt.

Hinweis: Die Funktion scheint aber manchmal noch nicht so richtig zu funktionieren. Der eingebettete Post wird ab und zu nicht angezeigt, sondern nur ein Hinweis „Beitrag by XY“. Bei mir hilft bis jetzt immer, die Seite dann einfach noch einmal neu zu laden.

Hinweis 2: Die Funktion steht nur für Posts aber nicht für „Statusupdates“ wie „XY hat sein Titelbild geändert“ oder „XY hat 7 neue Fotos zum Album Z hinzugefügt“, zur Verfügung.

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Das eigene Reich!

Marketing in Sozialen Netzwerken ist für Unternehmen nicht immer ganz einfach. Man engagiert sich, denkt sich Strategien und intelligenten Content aus, investiert Zeit und Geld, baut Ressourcen und Know-How auf und erzeugt auf diese Weise richtig teure Unternehmenswerte im Netz.

Und dann ist auf einmal alles weg!

Es ist durchaus möglich, dass Facebook eine Unternehmenseite einfach sperrt, weil man – meist aus Unwissen – gegen eine der zahlreichen Richtlinien verstoßen hat (Beispiel 1, Beispiel 2). Und glauben Sie nicht, dass der Verstoß gegen Facebook-Richtlinien für Fanpages selten wäre, den meisten Unternehmen passiert das öfters als man glaubt. Vor allem bei Gewinnspielen ist das der Fall. Schauen Sie sich nur einmal die Facebook-Richtlinien für Gewinnspiele an und achten Sie dann genau darauf, in welcher Form Ihnen Gewinnspiele bei Facebook über den Weg laufen…

Und wenn schon nicht die ganze Seite verschwindet, so kann es durchaus einen Beitrag treffen, wie es Radiomoderator Jürgen Domian Anfang dieses Jahres passiert ist.

Errichten Sie Ihr eigenes Reich

content-is-kingSie ahnen vielleicht, worauf ich hinaus will: Die eigenen Social Media und Content-Marketing-Aktivitäten nur auf soziale Netzwerke auszurichten, kann problematisch werden. Sie produzieren digitale Werte aber da Sie sich auf die Plattform eines anderen Unternehmens verlassen, können Sie nie sicher sein, ob diese Werte auch von Dauer sind. Das gilt natürlich nicht nur für Facebook, sondern für die meisten Sozialen Netzwerke. Deshalb beschränken Sie sich nie nur auf diese Plattformen, sondern schaffen Sie ein eigenes Zentrum im Netz. Als Backup aller oder zumindest der wichtigsten Social-Media-Aktivitäten.

Eine eigene Plattform für Content-Marketing: Konzentrieren Sie sich wieder mehr auf Ihre Website und/oder Ihr Blog. Und wenn Sie noch kein eigenes Blog besitzen, dann ist es höchste Zeit sich an die Entwicklung eines solchen zu machen! Mit den sozialen Netzwerken wurde „das Blog“ zwar immer wieder für tot erklärt, aber die Erfahrungen zeigen, dass Online-Marketing ausschließlich über Social-Media-Netzwerke gewisse Gefahren birgt.

Und seien wir mal ehrlich, wissen Sie denn, wieviele Ihrer 100, 1.000 oder 10.0000 Fans auf Facebook überhaupt Ihre täglichen Statusupdates bewusst wahr nehmen oder sich vielleicht gar nicht mehr daran erinnern, jemals bei Ihnen „Gefällt mir“ geklickt zu haben. Mit einem eigenen Blog haben Sie erheblich bessere Möglichkeiten zu prüfen und zu messen, wie Ihr digitaler Content bei der Zielgruppe ankommt.

[notice]EXKURS „Corporate Blog“
Unter einem Corporate Blog bzw. Unternehmensblog versteht man das Weblog eines Unternehmens. Weblogs sind als Kommunikationsinstrumente von Unternehmen relativ neu, gewinnen aber – auch in Deutschland – immer mehr an Bedeutung.  Corporate Blogs werden meistens von Mitarbeitern des Unternehmen und manchmal auch von externen Dienstleistern geführt. Sie verfolgen und unterstützen die Kommunikations- oder Marketingziele des Unternehmens.[/notice]

[anker name=“zentrale“]

Die Zentrale im Netz

Letztendlich geht es vor allem darum, eine zukunftsfähige digitale Marketing-Strategie zu entwickeln. Im Zentrum dieser Strategie muss sich aber immer, als Zentrale, der eigene Unternehmensauftritt im Netz befinden.

Zentrale
Das eigene Blog als Kommunikationszentrale im Netz

Das Corporate-Blog fungiert als Verteiler und Zentrum aus dem heraus alle anderen Social-Media-Aktivitäten gesteuert werden. Das hat den Vorteil, dass Ihr mühsam generierter „Content“ nicht plötzlich verschwindet, falls Sie Probleme mit facebook und Co. bekommen oder sich eines der Netzwerke vom Markt verabschiedet oder aufgekauft wird. Sie haben dann, zumindest was die wichtigen Inhalte angeht, immer ein Backup in Ihrem eigenen Blog zu Verfügung.

Corporate Blogs – Moderne Öffentlichkeitsarbeit

Aber nicht nur der Sicherheitsaspekt spricht für ein eigenes Corporate Blog. Ein Unternehmens-Blog zu betreiben, ist moderne Öffentlichkeitsarbeit. „Content-Marketing“, in den Marketing-Fachmedien zur Zeit in aller Munde, setzt ein Unternehmensblog zwingend voraus1.

Vorteile Corporate Blog

Ein eigenes Unternehmensblog bedeutet zwar Aufwand und Ressourceneinsatz2  und es kann auch Geld kosten, wenn man dabei auf externe Dienstleister zurück greift. Trotzdem empfehle ich es gerade jetzt auch kleinen und mittelständischen Unternehmen!

Ein Corporate Blog ist ein zukunftsträchtiges Mittel der Kundenbindung und Öffentlichkeitsarbeit. Es dient dazu, das eigene Unternehmen gegenüber Mitbewerbern abzuheben, vor allem wenn Sie es besser machen oder diese noch kein Blog haben. Es signalisiert außrdem Dialogbereitschaft und Kompetenz. Neben der der Funktion als Kommunikationszentrale erfüllt ein Blog also drei weitere Kommunikationsziele:

  • Das Corporate Blog als “virtuelle Kundenzeitung”: Kundenbindung
  • Das Corporate-Blog Blog als eigener PR-Verteiler: Öffentlichkeitsarbeit
  • Das Corporate -Blog als Ratgeber und Experte: Imagebildung

Im nächsten Beitrag “Vorteile von Unternehmensblogs” werde ich dann noch etwas ausführlicher auf die Vorteile eines eigenen Blogs eingehen und auch erläutern, wie und mit welchen Ressourcen man ein solches “Corporate Blog” auch als kleines oder mittelständisches Unternehmen realisieren kann.

  

  1. Obwohl es auch durchaus andere Wege / Medien für „Content-Marketings“ gibt. Dazu schreibe ich hier demnächst mehr []
  2. Ich kann ein Lied davon singen – ich komme leider nicht ansatzweise dazu, dieses Blog so zu betreiben, wie ich es mit eigentlich vorstelle. Aber Kundenprojekte gehen vor…. []