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ready

Hillary ist #Ready

Wir haben es ja nun alle mitbekommen. Hillary Clinton wagt den nächsten Anlauf in’s Weiße Haus.

Obwohl sie sicher die bekannteste Politikerin der Vereinigten Staaten ist, wollte ihr der Einzug in das Weiße Haus als Madame President bisher nicht gelingen. Was macht man nun, wenn man eine sehr bekannte Marke zur Verfügung, die Markenbotschaft bzw. der Markenkern aber bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat? Richtig: Man versucht, die Marke neu zu positionieren.

Eine derartige Neupositionierung kann gelingen, sie kann aber auch fürchterlich in die Hose gehen. Vor allem dann, wenn der Bruch zum bisherigen Markenkern zu stark ist und dann als unglaubwürdig wahrgenommen wird.

Die Strategen in Hillary Clintons Wahlkampfteam versuchen zum Auftakt des Vorwahlkampfes genau so eine Neupositionierung:

Weg von der fleißigen Streberin und hin zur coolen „Netzoma“.

Und sie tun das meiner Meinung nach durchaus geschickt. Als sichtbares Zeichen für diese Neupositionierung der Marke „Hillary“ wurde erst einmal ein tolles Poster zum Kampagnenauftakt entwickelt. Hillary Clinton in Schwarz/Weiß und mit Smartphone. Dazu als Headline nur der Hashtag #READY. Kein „Ready for President“ oder etwas ähnliches, sondern ausschließlich ein selbstbewusstes „BEREIT“.

Hillary-Ready

Das Motiv entfernt sich dabei nicht zu weit vom bisherigen Markenkern – das würde wohl viel zu unglaubwürdig wirken – positioniert die neue Hillary meiner Meinung nach aber durchaus überzeugend neu und als modern.

Und für das Poster dann auch noch ein Foto auszuwählen, das hauptsächlich als witziges Meme durch das Netz ging, unterstreicht das selbstbewusste #READY nur noch mehr!

Ich finde: Toll gemacht! Was halten Sie davon?